Cyber-Kriminelle ändern ihre Strategie

US-amerikanischer Experte erwartet mehr Attacken im Gesundheitssektor, die die Finanzmärkte beeinflussen sollen

Datum
6. Januar 2017
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Zusammenfassung

Der Gesundheitssektor bleibt in den kommenden Jahren besonders anfällig für Cyber-Angriffe. Scott Borg, Chefökonom von US Cyber Consequences Unit, einem auf Cyber-Sicherheit spezialisierten Think Tank, präsentierte im Dezember 2016 während des Privacy and Security Forums in Boston aktuelle Analysen zum Thema.

Eine neue und längerfristig angelegte Strategie von Cyber-Kriminellen sei es, über Angriffe auf den Gesundheitssektor die Finanzmärkte zu beeinflussen. Besonders wichtig sei es darum, nicht nur Haftungsfragen zu klären, sondern die Bereiche im Gesundheitssektor zu identifizieren, die die größten wirtschaftlichen Werte erwirtschaften. Diese Bereiche seien aller Wahrscheinlichkeit nach vornehmliche Ziele der Cyber-Kriminellen.

Einschätzung

Borg zeigt eine neue und ernst zu nehmende Facette der Angriffsstrategien von Cyber-Kriminellen auf den Gesundheitssektor auf. Besonders eines wird an diesem Beispiel einmal mehr überdeutlich: Cyber-Sicherheit gelingt nicht reaktiv, sondern nur vorausschauend.

Zielgruppen

  • IT- und IS-Verantwortliche
  • Management
  • Interessierte Kreise