DDoS-Attacke trennt Liberia vom Internet

Das Botnetz Mirai soll auch für diesen gezielten Angriff verwendet worden sein

Datum
24. November 2016
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Zusammenfassung

Mit gezielten DDoS-Attacken ist es Hackern gelungen, das westafrikanische Land Liberia vom Internet zu trennen. Die rund 4,5 Millionen Einwohner mit Internetanschluss sind nur über ein Seekabel mit dem weltweiten Netz verbunden. Diesen Schwachpunkt nutzten die Hacker aus, um ganz Liberia offline zu schalten.

Das Botnetz Mirai soll auch für diese Attacke genutzt worden sein. Das Netz besteht aus mehr als 100.000 ungenügend gesicherten Routern, Webcams sowie anderen internetfähigen Geräten. Sicherheitsexperten vermuten, dass die bisherigen Angriffe nur als Vorbereitung dienen, um die Leistungsfähigkeit von Mirai für größere Attacken zu testen.

Einschätzung

Der Artikel weist auf Schwächen in der Informationssicherheit von IoT-Geräten hin. Es wird deutlich, dass Hersteller und Nutzer darauf achten sollten, solche Geräte mit Sicherheitsmassnahmen zu schützen, bevor sie in Betrieb genommen werden. Nicht nur die Hersteller, auch die Anwender können allfällige Sicherheitslücken schliessen.

Zielgruppen

  • IS- und IT-Sicherheitsbeauftragte
  • Management
  • Interessierte Kreise