Umfrage über digitale Erpressung

Ein Viertel der deutschen Großunternehmen ist sich der Gefahren von Ransomware (noch) nicht bewusst

Datum
21. Dezember 2016
Autor

Zusammenfassung

Der japanische IT-Sicherheitsdienstleister Trend Micro beauftragte im Sommer 2016 das Markforschungsunternehmen Opinium, deutsche IT-Entscheider zum Thema Ransomware zu befragen. Die Ergebnisse.

Die Umfrage unter 304 IT-Entscheidern ergab, dass es fast 23 Prozent der deutschen Großunternehmen trotz steigender Gefahr immer noch am notwendigen Bewusstsein für die Thematik mangelt. Deshalb werden vielerorts notwendige Schutzmaßnahmen nicht oder nur unzureichend umgesetzt.

Cyber-Kriminelle setzen seit 2015 immer häufiger auf Erpressersoftware. Der Anteil der in den vergangenen 24 Monaten infizierten Unternehmen liegt bereits bei 40 Prozent.

Einschätzung

Die Lektüre der Umfrage ist zu empfehlen. Die öffentliche Wahrnehmung von Ransomware lässt vermuten, dass es sich vor allem um ein Problem im Gesundheitssektor, besonders von Krankenhäusern, handeln könnte. Dies ist aber längst nicht mehr der Fall. Tatsächlich sind alle Unternehmen und Branchen im gleichen Maße durch Ransomware gefährdet.

Außerdem scheinen viele noch nach dem Motto „Durch Schaden klug werden“ an die Thematik heranzugehen. In diesem Fall ein riskantes Spiel. IT- und IS-Verantwortliche sowie das Management müssen zeitnah und effektiv handeln.

Zielgruppen

  • IT- und IS-Verantwortliche
  • Management
  • Interessierte Kreise