Die Bundeswehr rüstet auf

14.000 Mitarbeitende sollen die Informationssicherheit der Bundeswehr schützen

Datum
24. November 2016
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Zusammenfassung

Die Digitalisierung macht vor der Bundeswehr nicht Halt. Die Bundeswehr rüstet einerseits mit hochmodernen digitalen Waffensystemen wie Drohnen oder intelligenten Bomben auf und vernetzt andererseits bestehende Waffensysteme oder Infrastrukturen.

Derzeit werden die Netze des Bundes im Durchschnitt6.500 Mal täglich angegriffen. Laut Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen investiert die Bundeswehr 1 Milliarde Euro im Jahr in die IT-Sicherheit und hat einen Bereich für die Cyber-Abwehr mit rund 14.000 Mitarbeitenden gegründet.

Einschätzung

Nicht nur Behörden, Organisationen und Unternehmen sehen sich mit Cyber-Risiken konfrontiert. In den seltensten Fällen stehen diesen aber solche Mittel wie der Bundeswehr zur Verfügung, um sich gegen Angriffe zu schützen.

Die Bundeswehr benötigt zum Schutz ihrer 200.000 Rechner und Infrastruktur Tausende qualifizierte Mitarbeitende. Offen bleibt, wo sie diese Spezialisten finden will. Der Mangel an Fachkräften im Bereich Informationssicherheit wird steigen. Unternehmen werden diesen Aspekt in ihre Überlegungen beim Aufbau einer eigenen Cyber-Sicherheitsorganisation einbeziehen müssen.

Zielgruppen

  • Management
  • IT-Sicherheitsbeauftragte