Cybersicherheit auf vier Rädern

Immer mehr Anbieter entwickeln Lösungen, um die Cybersicherheit vernetzter Fahrzeugsysteme zu verbessern

Datum
21. Dezember 2016
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Zusammenfassung

Fahrzeugsysteme werden immer häufiger vernetzt. Sie sind deshalb immer abhängiger von Software und werden so zum Cybersicherheitsthema. Dies erkennen zunehmend auch die Lösungsanbieter. Zum Beispiel Argus Cyber Security, HARMAN und Airbiquity.

Argus Cyber Security stellte kürzlich seine ECU-Fingerprinting-Technologie zum Schutz fahrzeuginterner Netzwerke vor. Diese Technologie erschwert Hackerangriffe auf Fahrzeuge. Neu für die Automobilindustrie ist, dass erstmals Ausgangsnachrichten ermittelt und zurückverfolgt werden können, die von einer nicht autorisierten oder falschen elektronischen Steuereinheit (ECU) böswillig ausgelöst wurden.

HARMAN und Airbiquity bieten ein neues Bedrohungserkennunssystem für vernetzte Fahrzeuge an. Dafür haben sie ein Einbruchmelde- und Präventionssystems im Fahrzeug mit einer cloudbasierten Service-Delivery-Plattform sowie einer Software- und Datenmanagementlösung kombiniert. Alarmmeldungen und Berichte werden automatisiert, die Fahrerin oder der Fahrer kann sicherheitsrelevante Maßnahmen zeitnah beurteilen und einleiten. Ausserdem werden Updates der Fahrzeugsoftware automatisch übertragen und installiert.

Einschätzung

Cybersicherheit steht auch in der Automobilindusttrie immer weiter oben auf der Agenda. Die aktuellen Präsentationen von Lösungsanbietern zeigen deutlich, wie gross der Bedarf insbesondere an vernetzten Lösungen ist.

Zielgruppen

  • IT- und IS-Verantwortliche
  • Management
  • Interessierte Kreise